Rund 40 Interessierte folgten der Einladung der Neusäßer GRÜNEN am 15. Mai 2024 zum grünen Stammtisch in die Vereinsgaststätte nach Ottmarshausen.
Mit einem Balkonkraftwerk bzw. einem Steckersolar-Gerät lässt sich auf einfache Weise für jede:n Strom produzieren. Mieter:innen und Immobilien-Eigentümer:innen können sich auf diesem Weg ein stückweit unabhängig machen von den Energiepreisen. Ohne größere Investitionen – die Preise für diese Geräte sind stark gefallen – kann der selbst produzierte Strom direkt über die Einspeisung in die Steckdose im Haushalt unmittelbar verbraucht werden. Damit besteht eine unkomplizierte Möglichkeit, selbst einen Beitrag zum Umweltschutz und zur Energiewende zu leisten.
Nach einer kurzen Begrüßung durch das Vorstandsmitglied Robert Neuhauser und einer Einführung in das Thema Balkonkraftwerke übernahm Ingo Dumreicher das Wort und erzählte den aufmerksamen Besucher:innen von seiner Mini-Photovoltaik-Anlage. Von der Entscheidung, über den Kauf und die Anbringung sowie die Anmeldung und Absicherung bis hin zur Visualisierung der Erträge war alles Thema in seinem Erfahrungsbericht. Zahlreiche Fragen, wie z.B. nach Fördermöglichkeiten – auch durch die Kommune – Qualitätsstandards, Ausrichtung der Anlage und technischen Voraussetzungen belebten die Diskussion und wurden begleitend auch vom Fachmann Peter Thiel beantwortet und ergänzt. Geladen war ebenso Jürgen Umlauft von der „Bürgerenergie Stadtbergen“, der unter anderem berichtete, dass ihre Kommune die Anschaffung von Balkonkraftwerken mit einem Zuschuss unterstützt. „Auch wenn ich den produzierten Strom nicht immer selber nutzen und verbrauchen kann, ich kann einen kleinen Beitrag zur Nachhaltigkeit und zum Klimaschutz leisten. Das ist seit der Anbringung unseres Balkonkraftwerkes bereits ein Äquivalent von 30 gepflanzten Bäumen,“ schlosss Dumreicher seinen Beitrag voller Begeisterung.
Hier die Präsentation der Veranstaltung